Logitech Driving Force Wireless

Playseat mit Logitech Driving Force Wireless

Kompatible Konsolen : Playstation 2 Playstation 3

siehe Logitech link

Unterstützte Spiele siehe link

Playseats, der beste Ort, an dem man eine Logitech Driving Force Wireless benutzen kann

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Falls es auf dich unnatürlich wirkt, Rennspiele mit einem normalen Controller zu spielen, bist du nicht alleine. Schon aus der Fahr-Perspektive gesehen sieht ein normaler Konsolen-Controller einfach nicht aus wie ein Lenkrad, und falls du dann auch noch wenigstens ein Minimum an Realität bei deinem Fahrerlebnis möchtest, solltest du ein Renn-Lenkrad auswählen.

Das im Hinterkopf hat Logitech seine neues Driving Force Wireless Wheel für die PlayStation 3 an GGL gesendet, um es auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.

Ist es auf einem hohen Level? Lasst uns das herausfinden.

Was ist in der Box?

Das Driving Force Wireless besteht aus einem Stück und ist ohne Pedale. Das ist richtig, keine Pedale. In der Box enthalten ist das Lenkrad, ein Stromadapter (ja, dafür gibt es ein Kabel) und ein  2.4Ghz drahtloser USB-Receiver, der in die PS3 eingestöpselt wird.

 

Konfiguration

Der Aufbau des DFW dauert ungefähr 20 Sekunden. Einfach das Netzteil in die Steckdose und in die Hinterseite des Lenkrads einstöpseln und den USB-Stick in einen der USB-Ports der PS3. Es gibt nichts Kompliziertes dabei und du musst auch keinerlei Einstellungen vornehmen, um gleich durchzustarten.

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Design

Dies ist möglicherweise der selbe Grund, warum Logitech keine Pedalen mitliefert, dies, und um die Grenze von $99.99 nicht zu überschreiten. Ohne die Pedale muss man die Paddles hinter dem Lenkrad benutzen, um zu bremsen oder beschleunigen. Diese Paddles sind normalerweise reservied für die Schaltung, aber weil die Alternative wäre, mit einem Button zu beschleunigen, sind die Paddles das geringere von zwei Übeln.

Praktisch gesehen ist das Steuerrad selbst ein bisschen klein auf dem Driving Force Wireless, aber adäquate genug für unsere Zwecke. Eins der ersten Dinge die du bemerken wirst bezüglich des DFW wenn du ein häufiger Benutzer von Renn-Lenkräder bist, ist, dass es keine Tischklammer gibt.

Das Lenkrad ist dazu gedacht, auf deinem Schoß zu sitze, was wiederum bedeutet, dass es nur für “Couch Gamers” konzipiert ist. Dies ist eine wichtige Konzession, die Fans von echten Rennsimulationen natürlich aus dem Spiel nimmt (und sie zwingt, ein anderes, möglicherweise teureres, nicht kabelloses Logitech Lenkrad zu kaufen).

Lass es uns einfach so sagen: Ohne Pedale ist das Setup mit Button nicht so ideal.

Unter dem Lenkrad befinden sich zwei gebogene Plastikteile, die sich um deine Beine formen. Sie bewegen sich rein und raus, um eine komfortable Sitzposition zu ermöglichen, aber es hat nicht den Anschein, als könnten sie komplett entfernt werden, um das DFW am Tisch zu befestigen.

Fazit: Man wird immer das  DFW im Schoß benutzen, wenn man sich irgendwo im Wohnzimmer aufhält und fährt, aber nicht, um die komplette Simulations-Erfahrung zu erleben.

Courage Under Fire

Lasst mich zuerst zugeben, dass ich ein Rennspiel-Neuling bin und erst recht ein Neuling, was Rennspiel-Lenkräder angeht. Ich könnte nicht behaupten, dass ich mich gut mit Driving Force Wireless auskenne, aber das kann ich genauso wenig von Controllern behaupten.

Ich gab also der DFW mal einen Versuch für ein paar Strecken in der japanischen Version von GT5 Prologue und war wirklich angetan von seinem nicht zu starken Force Feedback. Während ich vorher Microsofts Xbox 360 Renn-Lenkrad benutzte, hatte ich etwas erlebt, was ich als das Quentchen zu viel Force Feedback empfand. Dies war ein Schritt in die richtige Richtung. Für mich war die Stärke des Force Feedback genau richtig.

Wie auch immer, die echten Rennfahrer im Büro erzählten mir eine andere Story. Eugene Lee (einer von  GGLs Entwicklern) und Amir Haleem (Resident Mutant) waren beide sofort erschrocken wegen des Fehlens von Pedalen beim DFW. Als Disclosure muss man anfügen: Eugene besitzt den Simulator-Grade Logitech G25 Racing Wheel und Amir besitzt sogar sein eigenes Rennauto.

Eugene wollte zu Anfang nicht mal seine Hände an den DFW. Das klang nicht gut.

Die zwei Renn-Simulations-Fans testeten die Driving Force Wireless dann auf Herz und Nieren, fuhren ein paar Rennen beim Suzuka Circuit im GT5 Prologue, und keiner von beiden zeigte sich beeindruckt.  Abgesehen von den fehlenden Pedalen war ihr größtes Problem das relativ geringe Force Feedback der DFW.

Laut Eugene und Amir ist das Feedback der Driving Force Wireless insgesamt nicht stark genug, was das ist, was sie von einem Lenkrad allerdings erwarten würden. Es simuliert keine Fahr-Erfahrung des wirklichen Lebens. Am Ende müssten sie das über das Driving Force Wireless resümieren:

Eugene: “Es ist besser als ein Controller…”

Amir: “Wenn ich es zusammen fassen sollte: das wäre genau das, was ich auch sagen würde.”

Conclusion

Die härtesten der harten Rennfahrer werden mit allein mit einem echten Renn-Cockpit zufrieden sein, aber das ist nicht das Markt-Segment, auf das Logitech mit diesem Gerät zielt. Wenn man ein Couch-Gamer ist, Extra-Kabel hast und auch nicht richtig weiß, wie man die Pedale auf dem Teppich anbringen soll, dann sollte das  Driving Force Wireless mehr als adäquat für dessen Bedürfnisse sein.

Wenn man unbedingt eine Tischklemme benötigt, einen Schaltungsknüppel und massives Force Feedback, dann sollte man auf das Driving Force Wireless lieber verzichten und stattdessen eine der anderen

Möglichkeiten von Logitech Wheels zurückgreifen

. Das Driving Force GT oder G25 sollte dann mehr dein Stil sein.

Das  Logitech Driving Force Wireless erhält einen GGL Wert von 7/10. Ein Set von kabellosen Pedalen hätte hier wirklich geholfen, denn mit den Paddles zu beschleunigen wirkt noch unnatürlicher, wenn ich das so sagen darf, als mit einem Controller zu spielen.

 

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