Von David Carnoy am 3. November 2008
Gut: Kabelloser Betrieb, Steuerrad aus einem Stück sitzt auf dem Schoß, keine Befestigung nötig, Force Feedback, relativ leicht und und auch einfach zu verstauen, funktioniert auch mit PS2.
Schlecht: Qualität des Geräts und das generelle Feeling ist einen Schritt schlechter als beim Logitech Driving Force GT, keine Batterie-Option, so dass dieses vermeintliche “wireless” Gerät immer noch ein Stromkabel braucht.
Logitechs Driving Force Wireless für die PS3 mag nicht das richtige für Hardcore-Racers sein, aber was an Performance fehlt, bekommt bei der Einfachheit der Nutzung und des Einrichtens zurück.
Logitech produziert zur Zeit drei Modelle an Steuerrädern für die PS3. Oberstes Mitglied dieser Reihe ist das
, ein Super-premium "simulator-grade" Produkt, das mit einer handgenähten Leder-Rad, einem sechsfachen Speedschalter und Metallpedalen aufwartet. Der nächste Kandidat ist das
. Es ist eine etwas mainstreamigere Version des G25, die aber immer noch über Force Feedback und die 900-Grad-Rotation verfügt, allerdings sind das Lenkrad, die Gangschaltung und die Pedale etwas weniger anspruchsvoll, was das ganze um die Hälfte günstiger werden lässt als das G25.
Das Driving Force GT war immer noch ein verkabeltes Modell, dass es nötig machte, dass man es via Kabel mit der PS3 verband, das Gerät an Tisch oder Schreibtisch anbrachte und mit dem Aufstellen der Fußpedale auch irgendwie zurecht kommen muss. Das ist der Grund, warum Logitech ein neues Einstiegsmodell geschaffen hat: das Driving Force Wireless. Es ist ein einteiliges Steuerrad, das natürlich wireless ist (abgesehen vom Netzteil) und so gestaltet ist, dass man es sich auf den Schoß legen kann, ohne dass man es irgendwo befestigen müsste. Das Gas- und das Brems-"Pedal" bestehen aus Klappen, die hinter dem Steuerrad befestigt sind. Um Gas zu geben oder die Bremse zu treten, zieht man einem der beiden Klappen mit einer Hand. (Für Wii-User angemerkt: Logitech bietet beinahe das identische
an, welches für die Nintendo Konsole optimiert ist.)
Das Driving Force Wireless hält sich an seinen Preis, indem es einfach zu bedienen und einzurichten ist. Man steckt einen USB-Dongle in einen der USB-Port auf deiner PS3, verbindet dann den Strom-Adapter mit dem Steuerrad und steckt ihn natürlich in eine Steckdose. (Aus welchen Gründen auch immer benutzt das Steuerrad nicht das bei der PS3 eingebaute Bluetooth, was dazu führt, dass man das USB-Dongle verwenden muss.)
Um das Steuerrad zu testen, setzten wir uns auf eine Couch, legten uns das Steuerrad auf den Schoß, passten noch einen Teil an, bis er unseren Vorstellungen entsprach und gut auf den Hüften lag. Die auf den Beinen liegenden Enden halten das Steuerrad ziemlich gut an seiner Position, allerdings hat man nicht das Gefühl, dass das Lenkrad wirklich sicher liegt, wie man es bei einem mechanisch fixierten hätte.
Dieses Modell bietet auch Force Feedback, ist aber nicht ganz so stark - und das Rad nicht ganz so eng - wie das Force Feedback beim Driving Force GT. Kurz gesagt, wenn man ein Steuerrad sucht, dass ein wahrhaftigeres Renngefühl auslöst, dann schafft es dies hier nicht über den Cut, allerdings verbessert es doch merklich das Fahrerlebnis im Vergleich zum normalen PS3 Controller.
Bitte denkt dran, dass das Driving Force Wireless mi tder PS3 und der älteren PS2 ebenfalls funktioniert. Die Liste aller kompatiblen Spiele ist auf der
von Logitech verfügbar.
Am Ende ist der Hauptverkaufsfakor der Bequemlichkeitsfaktor des Steuerrads. Um sicherzustellen, dass man den USB-Dongle nicht verliert, gibt es ein kleines Fach, in dem man ihn in dem Steuerrad lagern kann, so lange man ich nicht benutzt. Ja, es wäre besser, wenn das Steuerrad auch einen Ort dafür hätte, an dem man das Netzteil lagern kann, so wie es ist, muss man aber auch nur mit dem Steuerrad und dem Netzteil auseinandersetzen. Also braucht man es nur wegzupacken und das wird einfach sein.
Beim Vergleich von der Driving Force GT (AU$249.95) und der Driving Force Wireless kommt es letztlich darauf an, ob man lieber Performance opfert oder ein leichtes Einrichten und Einbauen. Wir vermuten, dass es mehr Leute gibt, die lieber wireless sein wollen - und pedallos. Aber Logitech hat ja ohnehin in jedem Fall was für jeden.